Schloß Sommerfeld, Kreis Krossen.

Informationen und Illustrationen zu einer Vielzahl von Städten, Orten, Dörfern, Wohnplätzen sowie Straßen, die mit Sommerfeld bezeichnet wurden oder auch heute noch so heißen.

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Schloß Sommerfeld, Kreis Krossen.

Beitragvon -sd- » 31.05.2009, 13:34

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Sommerfeld, Kreis Crossen ... Wappen, Text und Karte

Der Crossen'sche Kreis mit seinen Ortschaften um 1809.
(Das ehemalige Herzogtum Crossen.):

http://brandenburg.rz.htw-berlin.de/cro ... kreis.html

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Sommerfeld, Kreis Krossen

Sommerfeld,
Stadt im preußischen Regierungsbezirk Frankfurt, Kreis Krossen,
an der Lubis, Knotenpunkt der Linien Berlin-Sommerfeld, Sommerfeld-
Breslau und Sommerfeld-Liegnitz der Preußischen Staatsbahn, 82 m ü. M.,
besteht aus der Stadt, zwei Vorstädten (Schönfeld und Hinkau) und
drei Kolonien (Karras, Bornstadt und Klinge), hat zwei evang. Kirchen,
ein Schloß, ein Rettungshaus, ein Amtsgericht, eine Reichsbank-
Nebenstelle, bedeutende Tuchfabrikation, eine Hutfabrik, eine mecha-
nische Bandweberei, drei Dampffärbereien, zwei Maschinenbauanstalten,
eine Flachsgarnspinnerei, Appretur- u. Karbonisieranstalten, Ziegeleien,
eine Ofenfabrik, Dampfschneidemühlen, Bierbrauereien u. (1885)
11.362 meist ev. Einwohner.

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SCHLOSS SOMMERFELD,
PROVINZ BRANDENBURG,
REGIERUNGSBEZIRK FRANKFURT,
KREIS KROSSEN.


Schloss Sommerfeld, an der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn
gelegen, bildete mit der Stadt Sommerfeld, der im vorigen Jahrhundert
die Eigenschaft einer Immediat-Stadt beigelegt wurde, und den Gütern
Grabkow, Dubrow, halb Baudach und halb Gablenz ein Besitzthum
der Familie von Kottwitz und ging durch Verheirathung in das Eigenthum
des General der Cavallerie Friedrich Siegismund von Bredow über.
Der Letztere verheirathete sich nach Ableben seiner ersten Gemahlin
mit Emerentia Sophie von Beerfelde, die er bei seinem kinderlosen
Ableben als alleinige Erbin hinterließ.

Die verwittwete Generalin von Bredow bildete durch testamentarische
Anordnung aus den oben genannten Gütern und dem zugekauften
Rittergute Wellmitz ein Fideicommiss zu Gunsten der Familie von
Beerfelde, dessen Besitz nach ihrem, im Jahre 1792 erfolgten Tode
ihr ältester Bruder Georg Friedrich von Beerfelde antrat, dem nach-
einander zwei Söhne und im Jahre 1806 ein Enkel, Gustav Adolph
von Beerfelde succedirten. Der Letztere baute das fast unbewohnbar
gewordene Schloss im Jahre 1840 aus und gab ihm seine gegen-
wärtige Gestalt. Nach seinem, im Jahre 1854 erfolgten Tode, folgte
ihm sein jetzt noch lebender ältester Sohn, der Königliche Lieutenant
im 1. Garde-Dragoner-Regiment, Georg Heinrich Adolph von Beerfelde
im Besitze.

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