Duell um eine Frau ?

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Duell um eine Frau ?

Beitragvon -sd- » 28.10.2007, 10:37

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Die genealogische Tragweite meines Familiennamens (ausnahmslos mit 'd' am Ende)
nimmt sich im Reigen der versammelten Stammbäume bescheiden aus.

Mein Großvater Hans SOMMERFELD aus Allenstein hat diesen Namen erst als Erwachsener angenommen.
Zuvor hatte er auf den Namen CZIECZIERSKI gehört. Seine dazu gehörige mütterliche Linie, CZARNECKI,
endete zu allem Überfluss bereits in der vorangehenden Generation, weil sich ein lediges Mütterlein
eingeschlichen hatte.

Der einzig positive Effekt dieser verworrenen Familienverhältnisse war, daß mein Vater den so genannten
'arischen Nachweis' nicht beibringen konnte, weswegen seine Bewerbung für die (versenkte) 'Graf Spee'
nicht berücksichtigt wurde.

Außer meinem Vater Erwin SOMMERFELD und mir gibt bzw. gab es als Namensträger in dieser Familie:
Meine verstorbene Großmutter Martha SOMMERFELD geborene KRAUSE, geschiedene SOMMERFELD,
wiederverheiratete REPKE.
Die Schwester meines Vaters, Hildegard SOMMERFELD verehelichte WENDTLANDT
(spurlos nach Canada ausgewandert).
Meine 2006 verstorbene Mutter Erika geb. PAUCKSCH, geschiedene SOMMERFELD.
Meine Schwester Ursula SCHNITTER geborene SOMMERFELD.
Meine Tochter Katja SOMMERFELD, ledig.

Ende der Ahnengalerie !
Mein Sohn Jörg geb. SOMMERFELD führt mit meiner Zustimmung den Namen des Stiefvaters, JAHN.

Folglich besteht "die einzige Chance", meinen Familiennamen noch zu erhalten, darin, daß meine Tochter
unverheiratet zu Nachwuchs kommt oder der evtl. Gatte ihn als Familiennamen wählt.

Was mich in diesem Zusammenhang an 'Dieters Sammelsurium' interessiert, ist die Frage, ob womöglich
durch irgendeinen Zufall ein sachlicher Zusammenhang zu der Annahme dieses Namens durch meinen
Großvater nachvollziehbar hergestellt werden kann ?


In meiner Familie ist wenig über ihn - meinen Großvater Hans SOMMERFELD - und dessen Leben bekannt.
Allerdings wird mündlich überliefert, er habe nach einer Auseinandersetzung (Duell ?) um eine Frau,
den Familiennamen des dabei zu Tode gekommenen Kontrahenten angenommen.
Dabei ist nicht genau klar, ob er selbst oder ein Dritter der zweite 'Kampfhahn' war.

Es wäre ja immerhin denkbar, daß im Rahmen dieses Forums auch die Begleitumstände,
unter denen jemand verstorben ist, aufgefallen sind. Denn diese Art, sein Leben "auszuhauchen",
war auch zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts spektakulär zu nennen.

Achim

Joachim Sommerfeld, Neustadt an der Aisch
Mailto: joachim.sommerfeld(at)t-online.de

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Anmerkung:
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